Statement zum Krieg in der Ukraine

Seit mehr als 100 Jahren setzen wir Workcamp-Organisationen in Deutschland uns gemeinsam mit unseren internationalen Partnern für Frieden, für den Gedanken der Aussöhnung, für den respektvollen Umgang miteinander und für die friedliche Lösung von Konflikten ein.

Am 24. Februar 2022 haben russische Truppen einen großflächigen Angriff auf die Ukraine begonnen. Wir sind erschüttert und fassungslos über diesen Akt der Aggression und die Auswirkungen, die er auf die Bevölkerung hat – auf ihre Sicherheit, ihre Hoffnungen, ihr Leben. Wir betrauern die vielen Opfer, die Toten, die Verletzten und diejenigen, die schwere seelische Schäden davontragen. Gleichzeitig denken wir auch an die Menschen in Russland, die mit diesem Angriffskrieg nicht einverstanden und bei Protest von staatlicher Gewalt bedroht sind.

Der Angriff auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf demokratische, freiheitliche und offene Gesellschaften. Er beschädigt die Arbeit internationaler Institutionen und zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich für internationale Verständigung, Demokratie und einen solidarischen Umgang miteinander einsetzen.

In den vielen Jahrzehnten unserer Arbeit haben wir Menschen aus Russland, aus der Ukraine und aus vielen anderen Ländern in Workcamps zusammengebracht, um sie über das gemeinsame Leben, Arbeiten und Lernen in Kontakt zu bringen und das gegenseitige Verstehen und Vertrauen zu fördern. Gerade das miteinander Arbeiten und das Gespräch, das persönliche Kennen- und Schätzenlernen haben Grundlagen dafür geschaffen, sich verbunden und solidarisch zeigen zu können.

Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass die gemeinsame Arbeit für sinnvolle Projekte den Frieden fördert, gegenseitiges Verstehen ermöglicht und einem Austausch dient, der Gewalt bei der Lösung von Konflikten eindämmt. Deshalb organisieren wir weiterhin internationale Workcamps, Seminare und Langzeitdienste und werden alles dafür tun, dass bald auch wieder Menschen aus der Ukraine und aus Russland teilnehmen können.

Workcamps: Lerne die Welt kennen!

Bei einem sinnvollen Projekt mit anpacken, Menschen aus vielen Ländern treffen und dabei die Welt entdecken - all das gehört zu einem internationalen Workcamp.

In Workcamps engagieren sich junge Freiwillige aus verschiedenen Ländern für zwei bis vier Wochen in einem gemeinnützigen Projekt.

Die 'Trägerkonferenz der Internationalen Jugendgemeinschafts- und Jugendsozialdienste' ist ein Zusammenschluss verschiedener Workcamp-Organisationen in Deutschland. Auf dieser Seite erfährst du alles über die unterschiedlichen Angebote und wie du das für dich passende Workcamp findest.

80

Länder weltweit

15

Workcamp-Organisationen in Deutschland

1000

Workcamps jährlich im In- und Ausland

5000

Freiwillige jedes Jahr

DU MÖCHTEST SPASS HABEN UND GLEICHZEITIG DIE WELT VERBESSERN? DU MÖCHTEST VIEL ERLEBEN OHNE VIEL GELD AUSZUGEBEN? Dann sei bei einem Workcamp Dabei. Hier sind Stimmen von Teilnehmenden, die dir sagen, warum Workcamps so Wertvoll sind:

Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen „Kontakte mit der lokalen Bevölkerung, die vielleicht noch nie das eigene Land verlassen hat“ „meeting people with different lives and perspectives of life than yours“ „man trifft unternehmungslustige, neugierige, altruistisch eingestellte Menschen“ „opportunity to work and live with people from all over the world that you would normally not meet in your life“ „Kontakte, die für das spätere Leben wichtig sind, um tolerant und offen zu bleiben“

Etwas Besonderes lernen „erleben, wie unterschiedlich politische Ereignisse in verschiedenen Ländern bewertet werden“ „get acquainted with unknown historical facts“ „Man lernt, dass wir Europäer nicht der Nabel der Welt sind.“ „Erwerb von Sprachkenntnissen, nimmt die Angst, Fremdsprachen zu sprechen“ „ein Land so kennen lernen, wie es wirklich ist – abseits von jeder Art von Tourismus“

Sich selbst neu erfahren „eine wunderbare Erfahrung, die einen in so vielen Ebenen wachsen lässt“ „sich selbst finden und über sich hinauswachsen“ „become a better version of yourself“ „Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein, Frustrationstoleranz, Selbstverantwortung“ „Escaping your bubble and comfort zone“




Etwas verändern



„overcoming prejudices and stereotypes“ „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit verringern“ „Gemeinsam an einem sinnvollen Projekt arbeiten schafft Verständnis, Akzeptanz, Toleranz und hoffentlich mehr Frieden, Völkerverständigung, Zusammenhalt und gemeinsames Tun.“ „a wonderful opportunity to leave your mark by working“ „das Gefühl, dass man die Welt verändern kann“

Das sagen unsere Workcamp-Teilnehmer*innen

Es hat einfach sehr viel Spaß gemacht, sich auszutauschen, die unterschiedlichen Gewohnheiten, Kulturen und Sprachen kennen zu lernen. Ich habe neue Seiten an mir kennen gelernt, mein Heimatland ein Stück weit neu entdeckt und neue Freunde gewonnen, mit denen ich hoffentlich in Kontakt bleiben werde.

Anna

Workcamp in Berlin

Das Workcamp war für mich eine tolle Erfahrung und eine sehr schöne Zeit. Wir waren eine gut funktionierende Gruppe, die Arbeit war in Ordnung und das Freizeitprogramm war sehr vielfältig. Ich hatte die Gelegenheit, Menschen aus der ganzen Welt und ein Land „von innen heraus“ kennen zu lernen. In den zwei Wochen habe ich viele neue Freunde gefunden. Ich kann ein Workcamp jedem nur empfehlen!

Yvonne

Workcamp in Frankreich

I found new friends from many countries and got to know Germany. We saw many places together in our free time and I even learned a bit German. I think it was the best time in my life!!!

Irina (Ukraine)

Workcamp in Dortmund




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