Was ist die Trägerkonferenz?

Die 'Trägerkonferenz der Internationalen Jugendgemeinschafts- und Jugendsozialdienste' (kurz: Trägerkonferenz) ist der Zusammenschluss der gemeinnützigen Workcamp-Organisationen in Deutschland.

Gemeinsam sind wir stark: Allgemeines zur Trägerkonferenz

Die Trägerkonferenz vereint ca. 60 Einzelorganisationen, die sich in sechs Zentralstellen zusammengeschlossen haben:

Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej)

Arbeitskreis Internationaler Gemeinschaftsdienste (AIG)

Bundesarbeitsgemeinschaft Internationale Soziale Dienste (BISD)

Bund Ostdeutscher Gemeinschaftsdienste (BOG)

Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd)

Die Zentralstellen sind dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gegenüber für die ordnungsgemäße Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln für die Workcamps verantwortlich. Sie vertreten die Interessen der Workcamp-Organisationen vor allem gegenüber dem BMFSFJ.

Die sechs Zentralstellen in der Trägerkonferenz treffen sich mindestens zweimal jährlich zu Arbeitstagungen und führen Fortbildungen für ihre ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen durch.

Um dem besonderen Schutzbedürfnis von Kindern und Jugendlichen Rechnung zu tragen, hat die Trägerkonferenz ein Präventionskonzept für einen erweiterten Schutz vor sexualisierter Gewalt in internationalen Gemeinschaftsdiensten erarbeitet und den Mitgliedsorganisationen zur Umsetzung empfohlen.

Gerne stehen wir dir für Fragen zur Trägerkonferenz oder zu Workcamps im Allgemeinen zur Verfügung.

Unsere Zentralstellen

Weitere Infos

Unsere Ziele

Die Workcamp-Organisationen in Deutschland haben sich in der Trägerkonferenz zusammengeschlossen, um ihre Interessen zu bündeln und gemeinsame Qualitätsstandards zu entwickeln.

Die Trägerkonferenz dient dem Zweck, die gemeinsamen Interessen der Jugendgemeinschafts- und Jugendsozialdienste gegenüber der Bundesrepublik Deutschland zu vertreten. Sie bringt die vorhandenen Kompetenzen zusammen und ermöglicht einen strukturierten Dialog mit dem Bundesjugendministerium (BMFSFJ) über die Weiterentwicklung der Angebote und deren Förderung.

Finanzierung

Die Workcamp-Organisationen erhalten aus öffentlichen Fördermitteln eine Unterstützung für die Durchführung ihrer Programme. Das wichtigste Förderinstrument ist der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP). Er fördert die ausländischen und deutschen Teilnehmer*innen an Workcamps in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Freiwilligen in den internationalen Workcamps müssen in der Regel eine kleine Gebühr an die vermittelnde Organisation und ihre Reisekosten selbst bezahlen, Unterkunft und Verpflegung sind meistens frei.

Bei Programmen im Ausland beantragen die Anbieter manchmal auch einen Zuschuss zu den Fahrtkosten der Teilnehmer*innen aus Deutschland.

 Neben dem KJP beantragen einzelne Organisationen weitere Zuschüsse bei:

Die Workcamp-Organisationen erhalten i.d.R. keine institutionelle Förderung wie andere Träger der Jugendhilfe und Jugendarbeit. Ihre Kosten für Personal, Verwaltung, internationale Strukturen etc. müssen sie deshalb selbst erwirtschaften.

Die öffentlichen Zuschüsse für die internationale Jugendarbeit seitens des Bundes, der Länder und der Kommunen sind seit Jahren nicht ausreichend. Damit sie ihre internationale Jugendarbeit entsprechend den heutigen Anforderungen gestalten können, werben die Anbieter von Workcamps um finanzielle und sonstige Unterstützung. Denn es ist ihr Anspruch, jungen Menschen möglichst viele qualitativ hochwertige Angebote zum internationalen Lernen zu vermitteln.

Material

Gerne schicken wir Informations- und Werbematerialien zu Workcamps und zur Trägerkonferenz zu. Zusätzlich gibt es beispielsweise auch Materialen von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) e.V. zu Studien zu Langzeitwirkungen internationaler Jugendbegegnungen.


FLYER BESTELLEN