Allgemeine Infos zu Workcamps

Internationale Workcamps sind Begegnungsprogramme, in denen sich kleine Gruppen junger Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern zwei bis vier Wochen in einem gemeinnützigen Projekt engagieren. Durch ihre freiwillige und unentgeltliche Arbeit zeigen die Teilnehmenden gesellschaftliches Engagement und unterstützen zum Beispiel soziale, kulturelle, denkmalpflegerische oder ökologische Projekte wie Obdachloseninitiativen, Ferienspielaktionen, Naturschutzgebiete, Gedenk- und Bildungsstätten, Alteneinrichtungen oder Jugendclubs. 

Internationale Workcamps bieten eine Vielfalt an Erfahrungen. Sie regen dazu an, sich mit dem gesellschaftlichen Kontext des Einsatzprojektes auseinanderzusetzen. 

In Kooperation mit Partnerorganisationen werden Workcamps in vielen Ländern der Welt angeboten. Neben dem jeweiligen Arbeitsprojekt gilt es, den gemeinsamen Campalltag mit Selbstverpflegung (bei Bereitstellung des Budgets) und die Freizeit zu gestalten (z.B. Ausflüge in die Umgebung, Kennenlernen des Gastlandes). Im Mittelpunkt stehen interkulturelles Zusammenleben und der Umgang mit Stereotypen. Mehr über andere Menschen zu lernen bedeutet, Vorurteile zu relativieren und gemeinsame Lösungen zu finden. 

Workcamps unterstützen durch tatkräftige Hilfe gemeinnützige Projekte und besitzen eine positive Ausstrahlung auf den Projektort und die dort lebende Bevölkerung. Schließlich fördern Workcamps die internationale Verständigung und damit die Entwicklung des Friedens.