Finanzen

Die Workcamp-Organisationen erhalten aus öffentlichen Fördermitteln eine Unterstützung für die Durchführung der Programme. Das wichtigste Förderinstrument ist der Kinder- und Jugendplan des Bundesjugendministeriums (KJP). Er fördert die ausländischen und deutschen TeilnehmerInnen an Workcamps in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Teilnehmenden an internationalen Workcamps müssen in der Regel eine kleine Gebühr an die vermittelnde Organisation und ihre Reisekosten selbst bezahlen, Unterkunft und Verpflegung sind meistens frei.
Bei Programmen im Ausland beantragen die Anbieter manchmal auch einen Zuschuss zu den Fahrtkosten der Teilnehmenden aus Deutschland.

 

Neben dem KJP gibt es Zuschüsse vom / von:

  • Deutsch-Französischen Jugendwerk, DFJW
  • Deutsch-Polnischen Jugendwerk, DPJW
  • Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch, Tandem
  • Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, ConAct
  • Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, DRJA
  • Europäische Kommission
  • anderen Förderquellen

Die Workcamp-Organisationen erhalten keine institutionelle Förderung wie andere Träger der Jugendarbeit. Ihre Kosten für Personal, Verwaltung, internationale Strukturen etc. müssen sie deshalb selbst erwirtschaften. In den letzten Jahren sind die öffentlichen Zuschüsse für die internationale Jugendarbeit seitens des Bundes, der Länder und der Kommunen durch Kürzungen vermindert worden. Damit sie ihre internationale Jugendarbeit entsprechend den heutigen Anforderungen gestalten können, werben die Anbieter von Workcamps um finanzielle und sonstige Unterstützung. Denn es ist ihr Anspruch, jungen Menschen quantitativ und qualitativ hochwertige Angebote zum interkulturellen Lernen zu vermitte